All posts by Leipziger Liebelein

Hej! Als Rostocker Küstenkind bin ich vor ein paar Monaten in Leipzig gestrandet. Begleitet mich auf der Suche nach außergewöhnlichen Orten, aufregenden Veranstaltungen, kaufrauschbegünstigenden Geschäften und nach alledem, was diese Stadt zu meinem neuen Heimathafen ausmacht.

Wo findet man den Sommer in Leipzig?

Von gestern auf heute ist es endlich soweit: Der Sommer hat Einzug gefunden in unser Leben! Schnell werden die letzten warmen Jacken und kuscheligen Socken in die hinterste Ecke vom Kleiderschrank gestopft, modische Sonnenbrillen aufgesetzt (denn natürlich hat kein Modell aus dem vergangenen Jahr die Reise- und Festivalsaison überstanden), das Fahrrad motiviert aus dem Keller die Treppen hochgehievt und die Netflix Abende gegen lauwarme Sommernächte eingetauscht! Doch wo lässt sich der Sommer in Leipzig am Besten genießen? Wo genießt man die Sonne, an welchem Platz lässt es sich am Besten das neue Sommerkleid ausführen, welches Eis schmeckt am Feierabend am besten und überhaupt: Wo findet man den Sommer in Leipzig? Weiterlesen …

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Cosi fan (tutte)

Cosi – selbst ohne ein abgeschlossenes Musikstudium ergibt sich beim Klang diesen Namens die Assoziation mit Mozarts Oper „Cosi fan tutte“ fast von alleine, nicht wahr? Doch weit gefehlt: Cosi spielt vielmehr als eine sprachliche Variante auf das englische „cosy“ an und ein kurzer Gang durch das Geschäft beweist, wie treffend der Name im Zuge eines Brainstormings mit der besten Freundin gefunden wurde – hierbei handelt es sich definitiv um einen Ort zum Wohlfühlen.

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Lieblingsleipzig

Leipzig. Zwischen altehrwürdigem Gewandhaus, geschäftigem Augustusplatz, Connewitzer Punk und Plagwitzer Hipsterbars ist es ziemlich leicht, sich in Sachsens heimlicher Hauptstadt schnell wohl zu fühlen. Wer kann schon sein Herz vor einer Stadt verschließen, deren zentraler Platz Naschmarkt heißt? Wo sich prunkvolle Kaffeehäuser aus längst vergessenen Zeiten an hippe Szene-Cafés reihen? Die Sonne erwiesenermaßen länger scheint als in vielen anderen deutschen Großstädten? Die Mieten (noch) günstig sind, die Clubs abgerockt und sich ein riesiges Arsenal allein der Kunst verschrieben hat?  Weiterlesen …

Wien sehen…und glücklich sein!

Wien. Seit ich ein kleines Mädchen bin, war Österreichs Hauptstadt mein Sehnsuchtsziel Nummer Eins. Nicht, dass ich etwas gegen Schwimmen mit Delfinen auf den Malediven oder Hippie Revivals in San Francisco gehabt hätte. Ganz und gar nicht! Aber mehr als kitschige Postkarten und hippe Modefotostrecken haben meine Kindheit eben die drei Filme rundum das Leben und Lieben von Sisi sowie das aufregende Treiben von Kommissar Rex (natürlich in Erstbesetzung!) geprägt. Seitdem wollte ich in die Stadt von Schönbrunn,  Wiener Prater, Wurstsemmeln und Kutschfahrten! 24 Jahre musste ich warten, nun war es über Ostern endlich so weit: Vienna was calling!

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Küss mich von gestern auf heute in Istanbul

Ich habe es wirklich versucht: Versucht, meine Reiseeindrücke von der schillernden, aufregenden, lauten und manchmal leisen Stadt am Bosporus in Worte zu fassen. Zu beschreiben, wie magisch ein Sonnenuntergang auf der Fähre zwischen Europa und Asien wirkt, wie sich der Geruch von Sesamkringeln, türkischen Mokka und sehr süßem Apfeltee durch die Straßen zieht, das holpernde Klappern der Straßenbahn, die sich durch die Menschenmassen zieht, die Schönheit der vielen Sehenswürdigkeiten angefangen bei der Blauen Moschee bishin zum Galata Turm.

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Berlin – Leipzig für anderthalb Tage !

Was diese dunklen und kalten Tage zwischen Weihnachtsstress und lustloser Silvesterplanung ein Stückchen besser macht? – Besuch von geliebten Menschen! Ob eine Woche oder auch nur ein Tag – sich mal nicht auf ein stabiles Netz verlassen zu müssen und bunte Emoticons zu entschlüsseln kann etwas sehr befreiendes haben. Ganz abgesehen von dem warmen Gefühl der Geborgenheit und Zuneigung, das einen prompt überfällt, so bald man sich auf dem Bahnhof gefunden und erstmal herzlich gedrückt hat. Aus diesem Grund (und vielen weiteren!) fieberte ich den ganzen Herbst schon auf den ersten Besuch von B in meinem neuen Heimathafen Leipzig entgegen! Ein ganzes Wochenende sollte uns gehören – und die gemeinsame Zeit selbstverständlich ordentlich genutzt werden (wo wir auch schon beim Thema Bewegung wären)…

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Straßburg, mon amour!

Zugegeben: Straßburg ist nicht Paris und auch nicht die Provence, aber mein Herz schlägt trotzdem jedes Mal ein wenig schneller, wenn ich an die heimliche Hauptstadt Europas denke. Das kommt natürlich nicht von ungefähr: So habe ich im vergangenen Jahr für sechs Monate den deutschen Norden für den französischen Osten, die Ostsee gegen den Ill, die Uni gegen ein Praktikum eingetauscht und konnte in dieser Zeit einen kleinen Einblick in das savoir vivre à la francaise bekommen. Nichtsdestotrotz lohnt sich aber auch schon ein Kurztrip ins Elsass – was ihr dort auf keinen Fall verpassen dürft, verrät euch meine kleine Liebeserklärung an Strasbourg!

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Über die Lust und den Frust beim Umziehen

Mit dem Umziehen verhält es sich ähnlich wie mit dem Konto-Überziehen: Keiner mag es und (fast) jeder macht’s dann doch einmal. Laut einer Umzugsstudie aus dem Jahr 2009 sogar ziemlich viele: Demnach wechseln pro Jahr in Deutschland 4, 8 Millionen Haushalte ihren Wohnort, was umgerechnet etwa 8.415.032 Menschen entspricht.Nun mag sich manch einer aus berechtigten Gründen fragen, was denn der Umzug nun wiederum mit unserem neuen Thema zu tun hat. Hier gibt ein Artikel des Focus Antwort: Volks SPORT Wohnungswechsel ! Tatsächlich ist da ja auch vieles dran: Erst muss man seine alte Wohnung genau auf Fehler und Mängel inspizieren, Schränke, Schubladen und lieb gewonnene Verstecke ausräumen, Kleidung, Gegenstände, Möbel müssen untersucht, verpackt, ausgemistet, verschenkt, verkauft oder weg geworfen werden, Wände müssen neu verputzt oder zumindest neu angestrichen werden und am Ende soll die Wohnung, die so lange den Dreh- und Angelpunkt des eigenen Lebens darstellte, an den Nachmieter im Top – Zustand übergeben werden, was so viel heißt wie: Niemand darf mehr in dieser Wohnung Anzeichen dafür entdecken, dass ihr dort gelebt habt. Weiterlesen …

Ein Nachmittag am Meer

Es gibt einen riesengroßen Vorteil, wenn man sich eine Stadt als Lebensmittelpunkt ausgesucht hat, die im Norden von Deutschland angesiedelt ist: Man hat es nicht weit zum Meer. Wer wie ich im Herzen ein wahres Kind der Küste ist, weiß diesen Punkt umso mehr zu schätzen, wenn er sich je nach Lust und Laune spontan in die S-Bahn setzen, 20 Minuten lang seine Vorfreude schüren und dann nach ca. 10 Minuten Fußmarsch die Ostsee zu seinen Füßen vorfinden kann.

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