Leipziger Leben #1

Das Leben kann lustig sein oder verrückt, schön wie grausam und manchmal auch einfach nur unglaublich anstrengend… Denn: Jeder Tag ist anders. Mal laut mal leise.  So wie wir.  An manchen Tagen tragen wir das Herz in der Hand, an anderen wollen wir uns vor der Welt verstecken. Eigentlich ist ja alles gut – wenn da nur nicht dieses böse andererseits wäre. Ab und zu erleben wir besondere Momente, die wie ein Feuerwerk aufregend leuchten und die wir fest in unseren Herzen tragen. Doch daneben begegnen uns wohl täglich sehr viel häufiger die leisen Worte, unaufgeregten Momente, unsichtbaren Entscheidungen und langsamen Entwicklungen, die wir manchmal erst sehr viel später begreifen, weil wir zu diesem Zeitpunkt viel zu sehr damit beschäftigt waren, nach dem großen Knall Ausschau zu halten.

In unserer neuen Rubrik „Alltag“ möchten wir versuchen, die kleinen und großen Momente der Woche festzuhalten.  Als kleine Hilfe dienen uns 7 Bilder, anhand derer wir euch von unseren vergangenen 7 Tagen und Nächten erzählen möchten.

Für Johanna ging es diese Woche für 4 Tage zurück in ihre alte Heimatstadt Rostock. Herzklopfen angesichts des blitzblanken Himmels über der Ostsee garantiert!

Mein Wochenmotto:

Ich stehe hier an unserm alten Strand
Und schau den Rentnern beim Baden zu
Nichts ist hier anders, als es früher mal war
Nur wir wurden größer, Jahr für Jahr

– Bosse

1)

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4 Tage in der alten Herzensstadt. Hallo Rostock! Ich bin deinem Ruf gefolgt („Mädchen, komm bald wieder…“) und grüße nun alte Kutter am Hafen, steige über die letzten Spuren der Hanse Sail, blicke in leibgewonnene Gesichter und genieße es, wie der Wind in meinen Haaren tanzt. Es ist so schön, wieder bei dir zu sein!

2)

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Zugegeben: Das Motto stimmt nicht so ganz, denn auf einem Surfbrett habe ich bislang immer noch nicht gestanden! Aber es trifft genau mein Lebensgefühl dieser Tage: Ich surfe von einer Glückswelle zur nächsten! In meiner alten WG verschwimmen plötzlich die Grenzen von Gegenwart und Vergangenheit, ich haue mein Geburtstagsgeld mit meiner liebsten Rostockerin auf den Kopf, finde mich Dienstagabend (so wie früher!) plötzlich wieder im ST wieder, schmause Flammenkuchen und Cidre und erlebe die Altstadt im warmen Goldglanz der Abendstunden.

3)

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Zu Fuß erledige ich in Rostock am liebsten alle Wege. Mehrmals lande ich in der KTV, Rostocks einzig wahres Szenenviertel, wo sich kleine Geschäfte, Studenten-WG’s und kleine Restaurants, Cafés und Bars Seite an Seite drängen. Was mir hier immer noch so besonders gut gefällt: Hält man die Augen auf, ist es sogar möglich, hier tagsüber Einhörner zu entdecken!

4)

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Ein Tanz in den Fluten! Obwohl ich skeptisch war, habe ich mich im Verlauf des kleinen Kurz-Trips tatsächlich getraut, zweimal baden zu gehen. Wind in den Haaren, Sonne im Gesicht und kitzelnde Wellen, die einen mitreißen – in solchen Momenten ist es so einfach, glücklich zu sein.

5)

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Als wäre mein erster Besuch seit 8 Monaten in Rostock nicht schon Grund genug zum lauten jubeln, hatte ich sogar das Glück, täglich meiner Familie in Warnemünde zu begegnen! So wie früher erlebten wir zusammen satte Sonnenstunden, heißer Kaffee aus Pappbechern, Eselsecken in der Reiseliteratur, den Duft von Sonnencreme und den Genuss von pappigen belegten Brötchen. Ein Déja vu, für welches wir am Ende des Urlaubs bereits eine Wiederholung im nächsten Sommer gefordert haben!

6)

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So sollte wirklich jeder Samstagmorgen beginnen: Mit leckeren Pancakes, dem allerallerliebsten Herzensmann und dem Zeichentrickfilm Arielle! Der kann abends nur getoppt werden in Form von selbst gemachten Burgern (ahhh!) und einem Breaking Bad – Marathon!

7)

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Das Leben ist wie eine Autobahn. Lass uns nicht lange überlegen, sondern losfahren! Leider heute nicht zum Spaß, sondern es steht ein Dreh im tiefsten Nordrhein Westfalen an! 496 km von Leipzig entfernt haben wir aber immerhin das Glück, auf tolle Protagonisten zu treffen. Trotzdem freue ich mich schon auf die Heimfahrt…und den Abend Zuhause!

 

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