Kuriose Dinge #2 – Foodtrends

Kaum zu glauben aber wahr, vor der Tür steht das neue Jahr! Internet, Fernsehen, Zeitschrift, Radio – wohin man auch schaut Jahresrückblicke. Da versteht es sich natürlich fast von selbst, dass auch hier ein solcher Jahresrückblick nicht fehlen darf. Passend zu unserem Oberthema „Essen & Trinken“ zeigen wir euch daher die kuriosesten Foodtrends 2014. 

1) Paleo – Zurück zum Ursprung

Schaut man sich dieses Video von Paleo 360 an, bekommt man das Gefühl die neue Geheimwaffe gegen Übergewicht, Müdigkeit, schlechte Haut und „Zivilisationskrankheiten“ gefunden zu haben. Alles was man dafür tun muss, ist das zu Essen was die Evolution für uns über Jahrtausende hinweg für gut befunden hat. Das sind Gemüse, Obst, Fleisch/Fisch, Eier und Nüsse. Böse und damit von der Tageskarte gestrichen sind Milch, Zucker, Getreide und schlechte Fette. Tja, der Urgeschmack hat eben auch seinen Preis.

Aber keine Angst, auch bei Paleo kommt der gute Geschmack nicht zu kurz. Wer sich davon erst einmal selbst überzeugen möchte, kann sich einfach durch diese Top 10 Liste von Paleo-Bloggern testen.

2) RAW – Pfanne Adé!

Jüngst überkam Deutschland eine neue Kochbuchwelle! Deutschland Goes Rohkost. Soll heißen, ab sofort werden Pfannen und Töpfe aus dem Haushalt verbannt und stattdessen stehen Mixer, Messer und Küchenmaschine auf dem Programm. Nichts wird gekocht, alles bleibt roh. Dafür braucht man dann viele Kräuter, Nüsse, Obst, Gemüse und manchmal so exotisch klingende Produkte wie Chia-Samen. Kling ziemlich teuer und kompliziert.

Die ZEIT hat sich das ganze Mal genauer angeschaut und diese drei Kochbücher unter die Lupe genommen:

© AT Verlag | Roh | Kosten: 24,90 €

RAW!

© Christian Verlag| RAW!| Kosten: 24,99 €

© GU | ROH | Kosten: 24,99 €

 

 

 

 

 

 

3) Gourmet für Dummies – Das Geschäft mit den Boxen

Einkaufen gehen ist lästig. Rezepte raussuchen erst recht. Wie praktisch, dass es seit kurzem etwas gibt das beides für uns übernimmt und auch noch direkt vor die Haustür liefert: Die Gourmet-Boxen. Kleine feine Pakete mit Nahrungsmitteln, samt Rezepten für eine ausgesuchte Anzahl von Gerichten. Noch nie war Gourmet-Kochen so einfach. Neben den Full-Service-Angeboten (also Zutaten+Kochrezepte), gibt es auch Anbieter, die so genannte Überraschungs-Boxen verschicken. Das funktioniert so: Man meldet sich für ein Abo an und bekommt gegen einen nicht ganz geringen Geldbetrag monatlich je eine mit Gourmet-Produkten bestückte Box zugeschickt. Ganz schön faul, aber irgendwie gut. 

© FoodVibes

© FoodVibes

Mit diesen Anbietern wirst auch du ganz schnell zum Foodie:

Das volle Programm: HelloFresh | KochzauberKochhaus | KommtEssen | KochAbo | UnsereSchlemmertüte

Zugegeben, das sind ziemlich viele. Hier noch mal ein übersichtlicher Vergleich.

Überraschungsboxen: gourmetbox (Produkte+Zeitschrift) | foodist (Feinkost aus ganz Europa)| foodvibes (bewusst, regional, nachhaltig)| feinjemacht (Feinkost aus Berliner und Brandenburger Manufakturen)

4) Clean Eating – Ich bin dann mal clean 

Wenn ihr euch jetzt fragt, was bitteschön versteht man unter Clean Eating, dann geht es euch wie mir. Zunächst einmal, das hat nichts mit Drogen oder einer Diät zu tun. Es handelt sich schlichtweg um einen gesunden Lebensstil. Natürliche, unverarbeitete Nahrung, das ist das große Stichwort. Dazu gibt es dann etliche Grundregeln und Hinweise: viele kleine Mahlzeiten, Alkohol meiden, Frühstück ist Pflicht, Zusatzstoffe verbannen und so weiter…  Und dabei handelt es sich um keine Diät? Hm.

© rebeldietitian auf tumblr

Einmal Clean zum Nachmachen:

5) Flexitarier -Vegan war Gestern

Herrje, jetzt auch noch das: Eine neue Bezeichnung für Vegetarier, die ab und zu auf ein gutes Stück Fleisch nicht verzichten wollen. Flexitarier betiteln sich bewusste Fast-Kein-Fleisch-Esser fortan und sagen damit Ja zu Fleisch, wenn auch nur selten und dann so Bio wie nur möglich. Geht übrigens auch Vegan. Klingt interessant, das wollt ihr auch? Dann findet ihr hier ein paar nützliche Infos.

Natürlich gibt es auch ein paar Links zu „Flexi-Bloggern„:

6) Gourmet Gaming – One up your food 

Was ist so ungefähr das nerdigste, was ihr euch im Bezug auf Essen und Computerspiele vorstellen könnt? Naaa? Wie wäre es denn damit: Ihr habt ein Lieblings-Spiel. In diesem Spiel kommt ein bestimmtes Gericht oder Lebensmittel vor das es so in der realen Welt nicht gibt. Dieses Gericht kocht ihr dann nach und -schwups- plötzlich gibt es dieses Gericht/Lebensmittel dann doch. Gourmet-Gaming nennt sich das Ganze und ihr wohl prominentestes Beispiel ist die „Sweet Roll“:

Gourmet Gaming The Elder Scrolls V: Skyrim Sweet Roll

© Gourmet Gaming | Original und Fälschung

So etwas gibt es nicht? Na dann schaut mal her:


In dem Sinne wünschen wir euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Möge es euch Liebe, Freude und Glück bringen! Wir freuen uns auf ein neues Jahr mit euch und hoffe, dass euch dieser Blog genau so viel Spaß macht wie uns! AHOI! 

Happynewyear2

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1 Kommentar

  1. Homemade67

    Wow, man kann ja immer dazu lernen…

    Gefällt mir

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